KINESITHERAPIE

Der Kinésitherapeut ist aus dem heutigen Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Wer aufgrund seines hohen Alters, einer Behinderung, einer Erkrankung oder einer Verletzung bei Sport oder Unfall, auf eine Kinésithérapie angewiesen ist, der weiß dies auch zu schätzen. 


Des Weiteren erkennen die Menschen und Politiker immer mehr die Bedeutung von Prävention, welche auch noch mit zu den Kompetenzen der Kinésitherapie fällt.

Das Berufsbild beinhaltet Behandlungen in nahezu allen Fachgebieten der heutigen Medizin. Kinésitherapeuten analysieren und therapieren Patienten mit Haltungs- und Bewegungsstörungen oder Störungen der inneren Organsysteme wie Atmungs- und Herz- Kreislaufsystem. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion.

Der Therapeut nutzt primär manuelle Fertigkeiten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize wie z.B. Wärme, Kälte, Druck, Elektrotherapie.

Der Beruf des Kinésitherapeuten erfordert Interesse am gesamten menschlichen Bewegungsapparat mit seinen Muskeln, Knochen, Sehnen und Organe, dem Nervensystem und zusätzlich muss man den sozialen Kontakt mit Menschen mögen.

 

OSTEOPATHIE

In der Osteopathie spielt die Bewegung und die Beweglichkeit eine große Rolle. Der ganze Körper ist eigentlich durchgehend in Bewegung. Nicht nur unsere Knochen und Muskeln bewegen sich, sondern auch unsere Organe, die Körperflüssigkeiten wie das Blut in den Arterien und Venen sowie die Lymphflüssigkeit. Auch unsere Nerven senden „elektrische“ Impulse, die entlang der Nervenbahnen laufen. Hinzu kommt, dass das Nervensystem in eine Flüssigkeit eingebettet ist, die ebenfalls in Bewegung ist. 
All diese Bewegungen lassen sich überprüfen. So kann der Osteopath eine verminderte Beweglichkeit ertasten und diese durch gezielte Techniken verbessern.
 Die Techniken, die dabei angewendet werden sind Manipulationen (im Volksmund „Einrenken“), Mobilisation (rhythmische Bewegungen), Muskeltechniken und Reflextechniken.

Eine Sitzung beim Osteopathen beginnt allerdings zuerst immer mit einer Anamnese. Diese beinhaltet eine genaue Beschreibung der Beschwerde des Patienten, sowie eine Auflistung der Erkrankungen und Behandlungen in der Vergangenheit.

Der Mensch wird in der Osteopathie als eine Einheit angesehen, wo jede Körperstruktur und jedes Körperteil einen Einfluss auf den restlichen Körper hat. Somit können auch frühere Krankheiten und Verletzungen eine Erklärung für aktuelle Beschwerden sein oder diese zumindest begünstigen.

Bevor der Osteopath den Patienten behandelt, wird er sich zuerst ein Bild des „ganzen“ Körpers machen, wobei die Haltung ebenfalls sehr wichtig ist.
Dann wird er den Patienten untersuchen, in dem er die Beweglichkeit der einzelnen Strukturen testet. So kann ein Körperteil „blockiert“, „verspannt“, „fest“, usw. sein.
So ist es nicht verwunderlich, wenn der Osteopath bei einem Patienten, der mit Nackenbeschwerden zu ihm kommt, ebenfalls die Fußhaltung oder die Beweglichkeit des Beckens überprüft.

Die Osteopathie glaubt ebenfalls an die Fähigkeit der Selbstheilung. Wenn die Körperregionen und die einzelnen Strukturen sich „normal“ bewegen können, kann der Heilungsprozess in diesen Regionen auch von selbst ablaufen. Somit heilt der Osteopath nicht, sondern er stimuliert die Selbstheilung. Dies gilt natürlich bis zu einem gewissen Grad. Somit sind der Osteopathie Grenzen gegeben und ist der Osteopath wie auch der Patient in besonders akuten oder schwerwiegenden Erkrankungen zuerst oder in Kombination auf die Medizin angewiesen.
Das Prinzip der Selbstheilung ist auch ein Grund dafür, das der Osteopath in der Regel eine Woche oder mehr, Zeit zwischen den einzelnen Behandlungen vorsieht, damit der Körper auch Zeit bekommt, auf die Behandlung zu reagieren und seine körpereigenen Kräfte in Gang setzt.

Was ist "Einrenken"?


Der Osteopath praktiziert gar kein „Einrenken“ im eigentlichen Sinne. Dies ist auch nur möglich, wenn sich ein Gelenkpartner außerhalb des Gelenks befinden würde (wie bei einer ausgekugelten Schulter). In der Osteopathie spricht man eher von „manipulieren“.

Bei der Manipulation stellt der Osteopath das Gelenk bis zu seiner sogenannten pathologischen Barriere ein. Durch einen kleinen manuellen Impuls geht er dann etwas weiter als diese Barriere, wodurch die Blockade aufgelöst wird. Wenn die Manipulation korrekt ausgeführt wird, ist sie durch das erzielte „Knacken“ vielleicht beeindruckend, jedoch in keinster Weise schädigend für das Gelenk. Das „Krachen“, das bei einer Manipulation entsteht, stammt übrigens nich vom Knochen selbst, sondern wird durch den Unterdruck erzeugt, der bei der Lösung der Blockade im Gelenk entsteht.

DAUER

30 - 45min 

PREIS

60€

Ein Teil wird mittlerweile von allen Krankenkassen über den Sonderbeitrag (Zusatzversicherung) zurückerstattet. Als professionelle Osteopathen sind wir alle durch alle Krankenkassen anerkannt.

 

MANUELLE THERAPIE

Das Konzept der Orthopädischen Manuellen Therapie baut vertiefend und kenntnisausbauend auf das manualtherapeutische Wissen auf und ist eine Spezialisation innerhalb der Kinesithérapie (QPP).

Die Besonderheit dieser weiteren Qualifizierung liegt in der Verknüpfung von hochaktuellen Themen, wie die klinische Entscheidungsfindung (Clinical Reasoning), die objektive Darlegung messbarer Befunde, das wissenschaftliche Arbeiten und somit das Einbeziehen aktueller Forschungsergebnisse in die Behandlungspraxis.

Körperliche Dysfunktionen werden durch eine umfassende Anamnese und systematische Untersuchung lokalisiert, dokumentiert und strukturspezifisch, mit den effektivsten Behandlungsansätzen therapiert.

Diese besonderen Behandlungsansätze, wie

Schmerzmanagement (Aufklärung),

Stärkung der Eigenverantwortlichkeit (Selbstübungen),

beweglichkeitsfördernde Maßnahmen (Mobilisationen, Manipulationen),

beweglichkeitsbegrenzende Maßnahmen (Taping, Stabilisation) und medizinisches Training

helfen die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, bestmöglich wiederherzustellen und auszubauen sowie evtl. bestehende Symptome, wie Schmerzen, Steifigkeit etc., zu lindern oder zu beseitigen.

Nach jeder individuellen Behandlung erlauben Kontrolltests bzw. Wiederbefunde dem Therapeutenden Heilungsverlauf kontinuierlich zu überprüfen und falls notwendig, die Behandlung entsprechend anzupassen.

Wird der Behandlungserfolg bestätigt, erhält der Patient spezielle Übungen zur Konditionierung (Ausdauer, Kraft, Koordination) der betroffenen Bereiche.

Manuelle Therapie soll vor allem eine Hilfe zur Selbsthilfe sein, denn gerade wenn die schlimmsten Beschwerden überwunden sind, kommt es auf Sie an.“

 

KINETEC VERLEIH

Eine Knieoperation liegt vor ihnen ?

Jetzt geht es darum das frisch operierte Knie schonend zu bewegen, damit es nicht "einrostet" und beweglich bleibt.  Dies ermöglicht eine kontinuierlich, passive Bewegungstherapie während einiger Wochen zu Hause. Bei dieser Therapie kann der/die Patient/in selbstständig das zu operierte Kniegelenk schmerzfrei und ohne Belastung mehrere Male pro Tag mit einer motorisierten Bewegungsschiene durchbewegen. Der Einsatz von CPM-Bewegungsschinen : beschleunigt die Heilung von Knorpel, Sehnen und Bänder, erhält die Gelenkbeweglichkeit, lindert Schmerzen und Schwellungen, verkürzt die Rehabilitationszeit

Interesse? Melden Sie sich gerne im Sektretariat um mehr Informationen zu erhalten.

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